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Worauf solltest du beim Kauf einer Motorradjacke achten?
Eine Motorradjacke schützt dich nicht nur vor Wind, Regen und Kälte, sondern ist vor allem ein entscheidender Schutz bei Unfällen, indem sie Abrieb reduziert, Aufprallkräfte dämpft und kritische Körperstellen wie Rücken, Schultern und Ellenbogen schützt. Damit du wirklich sicher und bequem unterwegs bist, kommt es auf Sicherheit, Material und Passform an:
- Sicherheitsausstattung: CE-zertifizierte Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Rücken sind Pflicht. Manche Modelle bieten zusätzliche Verstärkungen oder Brustprotektoren.
- Material: Leder ist besonders abriebfest, Textiljacken oft leichter, wetterfest und atmungsaktiv. Hochwertige Kombi-Materialien verbinden Schutz mit Komfort.
- Passform: Die Jacke sollte eng anliegen, aber nicht einschränken. Achte auf bewegliche Ärmel, ausreichend Länge am Rücken und die Möglichkeit, sie mit einer Hose zu verbinden.
- Belüftung & Klima: Belüftungsöffnungen und atmungsaktive Einsätze sorgen für angenehmes Klima, auch bei langen Touren.
- Wetter- & Jahreszeitenfunktion: Herausnehmbares Thermofutter, Regenmembranen oder Lüftungsklappen machen die Jacke ganzjährig einsetzbar.
- Extras & Komfort: Reflektoren für Sichtbarkeit, Taschen für Navi oder Smartphone, Reißverschlüsse für Handschuhe und einfache Pflege sind ebenfalls wichtig.

Worauf solltest du beim Kauf eines Lederkombis achten?

Beim Kauf eines Lederkombis stehen Passform, Sicherheit und Einsatzzweck an oberster Stelle. Er muss extrem eng sitzen und sich erst beim Tragen anpassen, um Protektoren an Schultern, Rücken, Ellenbogen, Hüfte und Knien zu fixieren. Wichtige Faktoren sind Lederstärke, hochwertige Sicherheitsnähte, CE-zertifizierte Protektoren und Verbindungsreißverschlüsse.
Passform & Sitz
- Eng im Stehen, komfortabel in Fahrposition
- Falten im Stand ok, faltenfrei beim Sitzen
- Nicht zu locker kaufen
Protektoren
- CE-geprüft: Schultern, Ellbogen, Knie, Hüfte, Rücken
- Sitzen fest, nicht verrutschen
- Optional: separater Rückenprotektor
Material
- Rindsleder → robust, abriebfest
- Känguruleder → leicht, reißfest, teurer
- Lederstärke ≥ 1 mm an Sturzzonen
Kombi-Typ
- Einteiler → maximaler Schutz, Rennstrecke
- Zweiteiler → praktisch für Touren, mit Verbindungsreißverschluss
Worauf solltest du beim Kauf eines Motorradhelms achten?
Beim Kauf eines neuen Motorradhelms stehen Sicherheit, Passform und Komfort an erster Stelle. Günstige Helme bestehen häufig aus einfachen Kunststoffschalen, die zwar leicht und reißfest sind, jedoch mit der Zeit ihre Weichmacher verlieren. Das Material wird spröde und kann im Ernstfall schneller brechen.
Hochwertige Motorradhelme werden hingegen aus faserverstärkten Verbundwerkstoffen gefertigt. Diese aufwendige Herstellung sorgt für deutlich bessere Stabilität und höhere Sicherheit bei einem Aufprall. Doch nicht nur das Material ist entscheidend. Ebenso wichtig sind:
- Die richtige Helmgröße
- Gute Stoßdämpfungswerte
- Hoher Tragekomfort
- Individuelle Anpassung an die Kopfform
- Effektive Belüftung
- Hochwertige, hautverträgliche Materialien
Qualitätshelme erkennt man unter anderem an antiallergenen Innenstoffen und daran, dass die Polster herausnehmbar und waschbar sind.

Wie findest du die richtigen Motorradhandschuhe?

Der perfekte Handschuh hängt vom Einsatzzweck ab: leichte MX-Handschuhe für sportliche Fahrten, voll gepanzerte Racing-Modelle für die Rennstrecke, wasserdichte Textilhandschuhe für jede Wetterlage oder dünne, flexible Lederhandschuhe für entspanntes Fahren.
Lederhandschuhe bieten höchste Abriebfestigkeit, lange Lebensdauer und einen besonders direkten Kontakt zum Lenker. Textilhandschuhe sind leicht, atmungsaktiv und oft wetterfest – ideal für längere Touren oder wechselhafte Bedingungen.
Viele Handschuhe sind zudem Touchscreen-kompatibel, sodass du unterwegs dein Navi oder Smartphone bedienen kannst, ohne sie auszuziehen.
Worauf solltest du beim Motorrad-Stiefel achten?
Ein Motorradstiefel muss gut sitzen, angenehm sein und optimalen Schutz für Fuß und Sprunggelenk bieten. Der Einsatzzweck entscheidet über Material, Aufbau und Eigenschaften:
- Sportstiefel: Besonders leicht, aerodynamisch und gut belüftet – mit verstärktem Schutz an Knöchel, Schienbein und Ferse.
- Motocross- & Supermoto-Stiefel: Harte, steife Schale für maximalen Schutz bei häufigem Bodenkontakt.
- Tourenstiefel: Wasserdicht, flexibel und bequem – für ein gutes Gefühl auf langen Strecken.
- Sneakers: Sicher, lässig, bequem – für die City und kurze Strecken.
Bedenke außerdem: Lederstiefel weiten sich mit der Zeit leicht. Ein zu großer Stiefel kann daher nach kurzer Zeit bereits zu locker sitzen.

Funktionsunterwäsche – trocken, komfortabel, leistungsstark

Selbst die beste Motorradjacke bringt nur begrenzten Komfort, wenn die Funktionsunterwäsche die Feuchtigkeit nicht vom Körper wegtransportiert. Baumwolle saugt den Schweiß auf, hält ihn fest – das Ergebnis: du fühlst dich nass und verschwitzt.
- Schweißableitung: Das Material transportiert Feuchtigkeit nach außen, wo sie verdunsten kann.
- Jahreszeitgerecht: Wärmend für kalte Tage, kühlend für heiße Temperaturen.
- Geruchsresistent: Hochwertige Funktionsstoffe verhindern unangenehme Gerüche.
Protektoren – Sicherheit beginnt mit der richtigen Passform
Bei Protektoren ist die Passform das wichtigste Kriterium. Sitzen sie nicht richtig, können sie bei einem Sturz sogar mehr Schaden anrichten als schützen.
Level 1
Standard-Schutz, leicht und flexibel – ideal für den Alltag und normale Fahrten.
Level 2
Höchster Schutz, oft dicker und stabiler – besonders geeignet für sportliche Fahrten oder längere Touren.
Wie schütze ich mich am besten vor Kälte?
Kälte beim Motorradfahren kann richtig unangenehm werden – vor allem an Händen, Füßen, Hals und Oberkörper. Hier ist ein praxisnaher Schutzplan von Kopf bis Fuß.

Kopf & Gesicht
- Helm: Vollvisier-Helm als Pflicht
- Balaclava: Dünne Stoffe unter dem Helm
- Neckwarmer: Winddichter Halswärmer
Oberkörper
- Thermo-Unterwäsche: Leicht, atmungsaktiv
- Motorradjacke: Mit Thermofutter-Schicht
- Zwiebellook: Mehrere dünne Schichten
Hände
- Winterhandschuhe: Gore-Tex oder Thinsulate
- Heizbare Handschuhe: Für regelmäßige Kältefahrten
- Handprotektoren: Am Lenker gegen Windzug
Beine & Füße
- Thermo-Unterlage: Direkt auf der Haut
- Motorradhose: Mit optionalem Thermofutter
- Stiefel: Wasserdicht, winddicht, isoliert
Wie schütze ich mich am besten vor Nässe?

Nässe ist beim Motorradfahren genauso unangenehm wie Kälte – aber die Schutzstrategie ist etwas anders. Das Ziel ist: trocken bleiben.
Oberkörper
- Wasserdichte, atmungsaktive Regenjacke (Gore-Tex, Sympatex)
- Regenkombi mit reflektierenden Elementen
Unterkörper
- Wasserdichte Regenhose, über Stiefeln fixieren
- Knie- und Hüftbereich extra schützen
Hände & Füße
- Wasserdichte Regenhandschuhe über normale Handschuhe
- Stiefel mit Gore-Tex-Membran
Helm & Sicht
- Vollvisierhelm mit Pinlock-System
- Antibeschlag-Folie gegen Beschlag






